Zum Umgang mit Flusssäure und POWER-SAFE®
Bei einem Schaden mit Flusssäure unbedingt gefährdete Personen aus dem Gefahrenbereich entfernen. Es kann zur Freisetzung von gefährlichen und hochgiftigen Fluorwasserstoff- und/oder Siliciumtertrafluoridgas kommen.
(Gegebenenfalls Feuerwehr alarmieren).

Geeignete Schutzausrüstung nach Vorschrift benutzen. (BG Chemie „Handhabung im Umgang mit Flusssäure“).

Ausreichend POWER-SAFE® auf die ausgelaufene Flusssäure streuen. Es kommt beim ersten Kontakt zwischen POWER-SAFE® und Flusssäure zum Aufschäumen. Durch nochmaliges Überstreuen mit POWER-SAFE® auf das schon mit POWER-SAFE® gebundene Gemisch, wird die Ausgasung gestoppt.

Der Raum muss gut gelüftet und großräumig abgesperrt werden.

Mit PE-Kunststoffschaufel und Besen das Flusssäure-Bindergemisch aufnehmen und in ein PP- oder PE-Gefäß füllen. (Edelstahlschaufel möglich)

 
 
Das Gebinde darf nicht fest verschlossen werden. Durch Verschmutzungen in dem Flusssäure-Bindergemisch ist ein Druckaufbau und eine Zerstörung des Gefäßes möglich.

Das Gefäß an einem sicheren und geeigneten Platz zwischenlagern und unbedingt vor Sonneneinstrahlung schützen.

Zur Entsorgung muss die gebundene Flusssäure mit Sicherheitsdatenblättern an entsprechende Fachfirmen oder Fachabteilungen übergeben werden. Während des Transportes gemäß GGVS sichern.

Achtung.
Beim Austritt oder Auslaufen von Flusssäure kann es schon beim Kontakt mit Labortischen aus Keramik, gekachelten Fußböden oder Betonflächen und Bitumenbelägen zu einer starken Freisetzung von gefährlichen und hochgiftigen Siliciumtertrafluorid Gasen kommen.

Persönliche und allgemeine Schutzmaßnahmen auch beim Reinigen einhalten. Wichtig: Immer Eigenschutz beachten!

Wichtige Informationen zur Haftung

 

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