E = Emissionsbremse
Bei einem Schadensfall können/werden Stoffe, die nicht nur giftig, brennbar, und ätzend sind, sondern auch

  • leicht flüchtig (Niedrigsieder, Aceton),
  • stark riechend (Merkaptane, Ammoniakwasser,
  • rauchend (Oleum, Chlorsulfonsäure)
  • aerosole Stoffe (Bromdämpfe)

freigesetzt.

Bei einem Schadensfall muss, nachdem der Eigenschutz und das weiträumige Absperren abgeschossen ist, ein Ausbreiten und Ausgasen (Verdampfen) verhindert werden.

Mit einem geeigneten Bindemittel wird die Flüssigkeit gebunden. Anschließend wird zusätzlich eine dünne Schicht Bindemittel auf das Bindemittel-Gemisch aufgebracht. Durch dieses Vorgehen können Emissionen in die Luft, je nach Stoff und Außentemperatur, verhindert werden.

 
 

Gegebenenfalls kann über die gebundene und zusätzlich abgedeckte Fläche mit einem feinen Wassersprühstrahl eine Gelschicht gebildet werden (dies ist nur mit POWER-SAFE® möglich). Einsatzerfahrungen mit Ammoniakwasser, Anilin, Benzol, Brom (5l), Chlorbenzol, Acrylsäure, Salpetersäure von 25 - 100% rotrauchend ca. 95 °C, Oleum, Chlorsulfonsäure, Perchlorsäure, Thiophenol (200 l), Merkaptan, Essigsäure (> 1000 l), usw. liegen vor.

Achtung.
Beim Aufnehmen des Schadstoff-Bindemittel-Gemisches kann es zu einer erneuten Freisetzung von Schadstoffen kommen. Bei brennbaren Flüssigkeiten ist auf Explosions- und Brandschutz zu achten und evtl. mit Schaum abdecken.

Persönliche und allgemeine Schutzmaßnahmen auch beim Reinigen einhalten. Wichtig: Immer Eigenschutz beachten!

Wichtige Informationen zur Haftung

 

Beständigkeitsliste

Produktvarianten

 

 

 
  Febbex Innovotian Ltd. 2008